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Die Sibirische Katze, auch Sibirer genannt, ist eine halblanghaar Katze, die ohne Einfluss entstanden ist. In den 80er Jahren kam eines der ersten Paar Katzen durch Siedler nach Deutschland und gelangte dort zur Zucht.
Durch die Öffnung der Grenzen und die Erleichterungen beim Handel im Osten kamen in den Jahren immer mehr Sibirische Katzen aus vielen Teilen der östlichen Gegend nach Deutschland, wo im Jahre 1989 mit der Zucht begonnen wurde.
Früher wurde sie auch teilweise als Sibirische Waldkatze bezeichnet. 1991 wurde der Zusatz Wald jedoch zur besseren Unterscheidung von der Norwegischen Waldkatze aus dem Namen gestrichen.
Vom World Cat Federation (WCF) wurde die Sibirische Katze 1992 offiziell als Rasse anerkannt. Die Fédération Féline (FIFe) schloss sich erst 1998 dieser Meinung an.
Die Sibirische Katze ist kräftig gebaut und verfügt über ein doppellagiges Fell aus wasserabweisendem Deckhaar und dichtem Unterfell sowie einem buschigen langen Schwanz. Ebenfalls zum Rassestandard gehören die typischen Luchspinsel (Haarspitzen an den Ohrenenden). Sie zählt zu den Halblanghaarkatzen und ist wie die Norwegische Waldkatze, Maine-Coon-Katze oder die Ragdoll Katze eine anhängliche, menschenbezogene Katze. Ein weiteres typisches Merkmal sind die "Schneeschuhe", Fellbüscheln unter den Pfoten, die ein Einsinken im Schnee verhindern sollen.
Neben den klassischen Farben sind auch Pointvarianten und blaue Augen als Neva Masquarade anerkannt.
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